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rapid kinetic assay – innovative
Nutzung bewährter Technik

Analysesysteme auf Basis von Fluoreszenzmessung mit oder ohne Ausnutzung von bevorzugten Polarisationsrichtungen werden seit vielen Jahren zur Untersuchung verschiedener biochemischer Systeme eingesetzt. Zum Beispiel bei Protein-Protein und Protein-Ligand Wechselwirkungen oder Untersuchungen der Membran Dynamik sowie bei Studien von Protein-DNA und DNA Wechselwirkungen.

In den herkömmlichen Fluoreszenz-Analyse-Systemen wird nur ein kleiner Teil der verfügbaren Informationen – der der spezifischen Reaktion zu einem festgelegten Zeitpunkt – genutzt. Bei der rapid kinetic assay-Technologie kann dagegen die gesamte Reaktionszeit in die Analyse mit einfließen. Man erhält so eine 3-dimensionale Auswertung, erweitert um die Dimension Zeit. Die Ausnutzung dieser zusätzlichen Information in der Analyse ermöglicht eine sehr genaue und sehr robuste Art der quantitativen Konzentrationsbestimmung.

rapid kinetic assays basieren auf der Bestimmung der Reaktionskinetik eines Analyten mit spezifischem Antikörper. Die Reaktion wird in Lösung durchgeführt, als Messgröße wird die Polarisationsänderung genutzt.

Im Gegensatz zu den üblichen Immunoassays lassen sich mit dem aokin Verfahren einzelne Messungen durchführen, es werden keine Standards mitgeführt. Die Möglichkeit der Sofortbestimmung von Einzelproben erlaubt einen sehr flexiblen Einsatz. Diese Art der Spurenanalytik zeichnet sich durch ihre Schnelligkeit und Einfachheit der Durchführung aus. Es handelt sich um homogene Assays, das heißt um eine mix-and-read-Technik, bei der keine Immobilisierungs- und Waschschritte nötig sind.

In der Wissenschaft läßt sich die Methodik auch zur Bestimmung von Reaktionskonstanten nutzen.